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Ev. St. Markus-Gemeinde
Arsterdamm 12-18 • 28277 Bremen
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Junge Flüchtlinge im Jugendkreis

 

 

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge besuchen Jugendkreis der Markusgemeinde

Jeden Freitag treffen sich in der Ev.  St.-Markus-Gemeinde, Arsterdamm 12, 28277 Bremen zwischen 60 und 70 Jugendliche zum gemeinsamen Jugendkreis. Am vergangenen Freitag kamen nochmal 25 neue Besucher dazu. Sie folgten der Einladung der Markus-Jugend und gemeinsam verbrachte man einen wunderschönen fröhlichen Abend.

Dies war schon das zweite Zusammentreffen der Jugendlichen aus  der Markusgemeinde und der Jugendlichen aus der ZKE (ehemals ZAST) aus der Steinsetzer Straße. Bereits zwei Wochen vorher hatte man sich zum gemeinsamen Fußballspielen im Sportgarten getroffen. Beide Begegnungen waren federführend von Larissa Bolayela und Arul Sangarapillai organisiert worden, die sich die oftmals trostlose und langweilige Situation der Jugendlichen im ZKE sehr zu Herzen nehmen und sich entschieden haben, hier etwas ganz konkret zu unternehmen.

So wurde auch der Abend in der Markusgemeinde perfekt organisiert. Ältere Gemeindeglieder holten die Jugendlichen mit Autos in der Steinsetzerstraße ab und standen dann pünktlich auch wieder für den Rücktransport bereit. In der Gemeinde wurde gespielt, gelacht, am reichhaltigen Buffet lecker gegessen, getanzt und gesungen. Auch die Sprachschwierigkeiten versuchte man geschickt zu umschiffen. Eine junge Syrerin, ebenfalls Mitglied der Gemeinde ist, stand für die Übersetzung bereit. Die Flüchtlinge kamen zwar nicht aus dem arabischen Raum, sondern aus Pakistan und Afghanistan. Da jedoch einige von ihnen auf der langen Flucht auch in der Türkei waren, konnte die Verständigung auf Türkisch erfolgen und natürlich auf Englisch, das auch einige beherrschten.

Egal welche Sprache – beim Kennenlern-Memory kam es sowieso auf Gesten an. Und auch die Tanzeinlagen der Gäste zu ihrer Musik wurden ohne Worte verstanden

Viel zu schnell war es 21.00 Uhr und die Gäste mussten wieder zurück in ihre Unterkunft. Aber für alle Beteiligten war klar – dies sollte nicht die letzte gemeinsame Aktivität sein. Die Markus-Jugend möchte die Kontakte weiter halten, auch wenn die jungen Flüchtlinge nun in unterschiedliche Unterkünfte verteilt wurden.